
Ta[i]me_less
Transversale Tanzkunst für den Frieden
„Tanz, Performancekunst und Choreografie könnten das Potenzial haben, neue Formen der Philosophie sowie neue Seinsweisen zu schaffen. Indem sie einen Raum des gemeinsamen Vorstellens schaffen und sich gleichzeitig der Kontrolle des Subjekts widersetzen, das sich in ein Bild verwandeln soll.“ Frei nach Lilach Livne.
Hier eröffnet sich ein Weg zu einem kognitiven Wandel, der einen vorsymbolischen Bereich berührt, der noch nicht von feststehenden, vorgegebenen Kategorien beeinflusst ist. So entsteht die Möglichkeit, dass Bilder, die gewöhnlich durch vorgegebene Strukturen kodiert sind, ungreifbar und verschwommen werden und sich dadurch auflösen.
Dadurch erhält das Subjekt Zugang zu einer Modalität, die ich „Transversalität“ nenne, wobei „Transversalität“ hier ein Bereich ist, der offen ist für Unterschiede und damit für „transversale Freiheit“.
Mit: Silvio Cattani (Italien), Leda Luss Luyken (Griechenland), Aurelia Baumgartner (Deutschland)