Die Situation des Berliner Tanzes in Berlin im Rahmen der Haushaltsberatungen: Prekärer als je zuvor! Das TanzRaumBerlin Netzwerk schlägt Alarm
PRESSEMITTEILUNG vom 28.10.2025
Der aktuelle Haushaltsentwurf der Berliner Kulturverwaltung gefährdet die Existenz der überwiegend Freien Tanzszene in der Hauptstadt. Mit massiven Kürzungen und unzureichend ausgestatteten Fördertöpfen verschärft der Entwurf eine bereits chronische Prekarität – und setzt damit Berlins internationale Stellung als Metropole des zeitgenössischen Tanzes aufs Spiel. Die rund 2.500 Tanzschaffenden Berlins leben und arbeiten weit unterhalb eines würdevollen Existenzminimums und mit unzureichender sozialer Absicherung, viele Akteur*innen blicken der drohenden Altersarmut entgegen.
Verschonung der Freien Szene: Fehlanzeige
Die Freie Szene sei nur noch Haut und Knochen und solle im Rahmen der Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2026/27 verschont werden – so die öffentlichen Äußerungen der Kultursenatorin Wedl-Wilson vor Aufstellung des Haushaltsentwurfs. Ein Blick in die vorliegenden Zahlen offenbart hingegen ein ganz anderes Bild: Schon der Status Quo ohne weitere Kürzungen in der Freien Szene hätte angesichts von Förderquoten unter 10% als “Verschonung” zynisch angemutet, es wurden darüber hinaus aber ganz faktische Kürzungen vorgenommen. Die Korrekturen im Rahmen der zweiten Lesung im Kulturausschuss ändern an diesem Gesamtbild kaum etwas.
Die vollständige Stellungnahme lesen Sie hier: www.tanzraumberlin.de


