Claudia Feest
ist
Diplombiologin, Atem- und Bewegungspädagogin/und -therapeutin,
Tänzerin und Choreografin. Als Mitbegründerin der Tanzfabrik
Berlin war sie bis 2003 deren Künstlerische Leiterin.
Claudia Feest fungierte als Initiatorin und bis 2004 als künstlerische
Leiterin der „TanzNacht Berlin" und „Tanz made
in Berlin – Forum für zeitgenössischen Tanz".
Sie ist Mitglied im „Rat für die Künste Berlin",
Gründungsmitglied des Dachverbandes "Zeitgenössischer
Tanz Berlin" (ZTB) und wirkte von 2003 bis 2007 als 2. Vorsitzende
der "Gesellschaft für Tanzforschung" (GTF).
Claudia Feest unterrichtet und forscht im Bereich von elementarer
Atem- und Bewegungslehre und Körperwahrnehmung. Im Januar 2006
wurde sie vom Senat Berlin als Koordinatorin für das „Hochschulübergreifende
Zentrum Tanz – Pilotprojekt Tanzplan Berlin“ berufen.
Bei der Gründung der Ständigen Konferenz Tanz im März
2006 wurde Claudia Feest in den Vorstand gewählt.
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Heide-Marie Härtel
erhielt
eine Klassische Tanzausbildung am Institut für Bühnentanz,
Köln. Sie war langjähriges Mitglied des Bremer Tanztheaters
unter Hans Kresnik als Tänzerin mit Soloverpflichtung. Anschließend
studierte sie Kulturwissenschaften an der Universität Bremen.
Seit 1977 realisiert sie Tanzfilme und Theateraufzeichnungen,
so u.a. für die Akademie der Künste, Berlin, verschiedene
Theater und Universitäten. Seit 1981 arbeitet sie regelmäßig
für NDR, ZDF,3sat und arte über den Tanz in Deutschland.
So gibt sie seit 1992 die zweijährig erscheinende Film-Edition
der je 90-minütigen „Tele-Tanzjournale“ für
3sat und die internationalen Goethe-Institute heraus. Im Auftrag
der Goethe-Institute realisiert sie auch Printpublikationen, Vorträge
führen sie ins Ausland.
1988 gründete sie das Deutsche Tanzfilminstitut an der Universität
Bremen, dessen künstlerische Leitung sie innehat. 2004 erfolgte
die Neuetablierung des Deutschen Tanzfilminstituts im Forum am Wall.
Zu den herausragenden Projekten des Instituts gehörten und
gehören 1998-2001 das EU-Projekt „Terpsychore“
zum Aufbau eines europäischen Archiv-Netzwerkes zur Rettung
des audiovisuellen Tanzerbes Europas und seit 2002 das Projekt „Dance
on Demand“, eine audiovisuelle Tanzdatenbank im Auftrag der
National Library Singapur, des Goethe-Instituts und der Kulturstiftung
des Bundes.
Mit Gründung der Ständigen Konferenz Tanz wurde Heide-Marie
Härtel in den Vorstand gewahlt.
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Bertram Müller
ist
künstlerischer und geschäftsführender Direktor des
tanzhaus nrw Düsseldorf.
Er graduierte 1971 in Philosophie und Theologie an der Universität
Heidelberg und 1978 in Psychologie an der Universität in Bonn
als Diplom Psychologe und klinischer Psychotherapeut ab.
Er arbeitet seitdem in freier Praxis als Ausbilder in Gestalttherapie
an verschiedenen Instituten im In- und Ausland. Im Jahr 1978 war
er Gründungsvorstand von „Die Werkstatt e.V.“ in
Düsseldorf, den Vorläufer des heutigen tanzhaus nrw e.V.
Düsseldorf, welches er seitdem leitet.
1993-96 war Bertram Müller für die Deutsche Kultusministerkonferenz/Deutscher
Städtetag im Rahmen des EU-Programms „Kaleidoscope“
als Sachverständiger sowie bei der Europäischen Kommission,
Unit A3, „Arts Education and Training Initiative“. Gründungsmitglied
des European Institute of the Arts (ELIA). 1998 Eröffnung des
tanzhaus nrw Düsseldorf. Mitbegründer des European Dance
Development Center (EDDC) Arnheim/Düsseldorf.
Seit 2003 ist er Vorsitzender der International Delphic Arts Commission.
Seit 2006 Projektleitung von „Take-Off: Junger Tanz. Tanzplan
Düsseldorf“. Im Jahr 2008 initiierte er das Europäisch-Chinesische
Festival und Austauschprojekt „Chin-A-moves“.
Seit 1994 war er Jurymitglied u.a. im Theaterbeirat der Stadt
Düsseldorf, Berater des Landesvertretung NRW in Berlin und
„Create NRW“, (Internationale Ballett Competition Seoul/Korea).
Seit November 2008 ist Bertram Müller im Vorstand von SK
Tanz.
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Ulrich Roehm
wurde
1933 in Essen geboren. An der Folkwangschule in Essen studierte
er unter Kurt Jooss bis zur Meisterklasse. Sein erstes Engagement
erhielt er beim Ballet de Wallonie, dem heutigen Ballet Royal de
Wallonie, als Premier Danseur Etoile. Dort interpretierte er von
1958 bis 1961 die männlichen Hauptrollen in großen klassischen
Balletten wie „Giselle", „Romeo und Julia"
oder „Schwanensee".
Als Solist des Folkwang-Balletts trat Ulrich Roehm zwischen 1961
und 1969 bei Gastspielen in Berlin (West und Ost), Paris, Brüssel,
London, Rom und Venedig im Ballett „Der Grüne Tisch"
von Kurt Jooss auf, aber auch in anderen Choreographien von Jooss,
Lucas Hoving und Antony Tudor. Zeitgleich war er als Erster Solotänzer
beim Ballett der Städtischen Bühnen in Essen engagiert
(1963 bis 1969) und gastierte beim Ballet de Wallonie, beim Staatsopernballett
Zagreb und an verschiedenen Bühnen im Ruhrgebiet. 1968 wirkte
er außerdem bei den Salzburger Festspielen mit.
Einem Angebot des National Ballet of Canada folgend, ging Ulrich
Roehm 1969 nach Toronto. In Kanada begann Ulrich Roehms pädagogische
Tätigkeit, er baute dort drei Ballettstudios auf. Mit Absolvierung
der Prüfungen der Royal Academy of Dancing (RAD) in London
wurde er Mitglied der Akademie (A.R.A.D. Associated Member of the
RAD). Ab 1975 war Ulrich Roehm Repräsentant der RAD für
Deutschland und Osterreich, ferner gehört er der Canadian Dance
Teachers Association an.
Nach seiner Rückkehr aus Kanada eröffnete Ulrich Roehm
1973 in Essen sein eigenes Ballettstudio, das er über dreißig
Jahre leitete. 1975 war er maßgeblich an der Gründung
des Deutschen Berufsverbandes für Tanzpädagogik e.V. beteiligt
(damals unter dem Namen "Verband der Ballettschulen in Deutschland")
und ist seither dessen Erster Vorsitzender.
Mit der Gründung der Ständigen Konferenz Tanz wurde
Ulrich Roehm in den Vorstand gewählt.
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Dr. Christiane Theobald
ist
seit Gründung des Staatsballett Berlin im Rahmen der Stiftung
Oper in Berlin als stellvertretende Ballettintendantin tätig.
Bereits seit 1996 bekleidet sie das Amt der Ballettbetriebsdirektorin,
nachdem sie 1993 als Persönliche Referentin des Ballettdirektors
und Ballettdramaturgin an die Staatsoper Unter den Linden wechselte.
Zuvor war Christiane Theobald von 1987 bis 1993 als Ballettdramaturgin
an der Deutschen Oper Berlin engagiert, in der Zeit von 1987 bis
1990 unter Ballettdirektor Gert Reinholm, 1990 bis 1993 unter Ballettdirektor
Peter Schaufuss. Sie erteilte den Balletteleven der Deutschen Oper
Berlin den tanzgeschichtlichen Unterricht, hielt Vortragsreihen
an der Lessing-Hochschule Berlin. Von 1991 bis 1996 war sie Lehrbeauftragte
für Ballett und Tanz am theaterwissenschaftlichen Institut
der Freien Universität Berlin.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit war Christiane Theobald
Stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Tanzforschung
e. V. und ist 2002 in den Beirat des Tanzarchivs Köln berufen
worden. Im November 2002 hat sie ein Postgraduiertenstudium mit
dem Master of Business Administration (MBA) für Medien an der
Steinbeis-Hochschule Berlin abgeschlossen. Seit 2003 ist sie im
Präsidium der BBTK (Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheaterdirektoren-Konferenz).
Bei der Gründung der Ständigen Konferenz Tanz im März
2006 wurde Christiane Theobald in den Vorstand gewählt.
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 Staatsballett
Berlin | © Enrico Nawrath |