Mit dem zweiteiligen Hilfsprogramm DIS-TANZEN – einem Förderprogramm für soloselbständige Tanzschaffende (DIS-TANZ-SOLO) und der Impulsförderung für Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen (DIS-TANZ-IMPULS) – unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland in Zeiten der Pandemie den Wiederbeginn und die Fortführung künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Ziel von DIS-TANZEN ist es, die einzelnen Akteur:innen des Tanzes in der Zukunft zu stärken und innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene entstehen zu lassen. Im Rahmen von DIS-TANZEN stehen Bundesmittel in Höhe von bis zu 24 Mio. Euro zur Verfügung.

DIS-TANZEN ist Teil des Hilfsprogramms Tanz, einer gemeinsam entwickelten und koordinierten Bundestanzförderung vom Dachverband Tanz Deutschland e.V., der gemeinnützigen Kulturorganisation Diehl+Ritter und JOINT ADVENTURES / NATIONALES PERFORMANCE NETZ.

Das Hilfsprogramm Tanz ist Teil von NEUSTART KULTUR, eine Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Alle Informationen unter: www.dis-tanzen.de


DIS-TANZ-START

Mit dem Förderprogramm DIS-TANZ-START ermöglicht der Dachverband Tanz Deutschland jungen Tänzer:innen nach ihrer Ausbildung den Anschluss an die professionelle Tanzszene in Deutschland. In Zeiten, in denen Vortanzen, Trainings, Aufführungen und Projekte pandemiebedingt nicht oder nur sehr eingeschränkt stattfinden können, ist das Ziel, möglichst viele Absolvent:innen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in etablierten Ensembles der Stadt- und Staatstheater sowie Compagnien der freien Tanzszene und (Produktions-) Häusern aufnehmen zu lassen.

Gegenstand der Förderung sind hauptsächlich die Personalkosten, die den Ensembles/Bühnen durch deren Aufnahme entstehen, sowie bundesweite Maßnahmen zur Weiterbildung und Austauschangebote für die Absolvent:innen ergänzt durch lokale Mentoringmaßnahmen vor Ort. Das Programm richtet sich an Absolvent:innen der Jahrgänge 2019 bis 2021 mit Wohnsitz in Deutschland, die einen staatlich anerkannten Abschluss einer Ausbildung als Tänzer:in in Deutschland nachweisen können. Ausnahmen für non-formal ausgebildete Nachwuchstänzer:innen sind im Einzelfall möglich.

Weitere Informationen folgen in Kürze auf einer sich im Aufbau befindenden Website.


QUALIFIZIERUNGS- UND AUSTAUSCHPROGRAMM IM RAHMEN VON DIS-TANZEN

Als wesentlicher Bestandteil des Förderprogramms DIS-TANZEN wird das Ziel verfolgt „neue Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens, welche Resilienz der einzelnen Akteur:innen auch in der Zukunft stärken und als innovative Beispiele sowie Modelle für die gesamte Tanzszene wirken können“ nachhaltig sichtbar zu machen und diese Beispiele aktiv zu kommunizieren. Hierzu wird eine digitale Plattform geschaffen. Gemeinsam mit Tanzbüros, Tanznetzwerken und den Verbänden der Tanzkünstler:innen und Tanzschulen werden neu gefundene Arbeitsweisen gesammelt, mit den Tanzschaffenden diskutiert und weitervermittelt.  

Dieses Moment der Qualifizierung soll die Tanzschaffenden und Tanzschulen in die Lage versetzen, mit den geförderten Projekten auch einen neuen Stand künstlerischer und pädagogischer Arbeit zu erreichen. Resilienz lässt sich in hohem Maße durch Qualifikation und Reflexion der eigenen professionellen Arbeit erreichen. Daher werden Qualifikationsprogramme gemeinsam mit Verbänden, Hochschulen und Expert:innen entwickelt. Als Auftakt der Qualifizierung finden zunächst Pilot-Workshops statt. Den Auftakt bildet der Workshop „Leadership und Führungskompetenz“, der in Zusammenarbeit mit der Bundesdeutschen Ballett- und Tanztheaterdirektor:innen Konferenz (BBTK) für Ballettdirektor:innen und angehende Führungspersönlichkeiten aus dem Tanz entwickelt wurde. Weitere Informationen zu den geplanten Qualifizierungsformaten werden hier in Kürze veröffentlicht.

www.dis-tanzen.de