Akademie der Künste
Die
Akademie der Künste ist eine von der Bundesrepublik Deutschland
getragene Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie hat
die Aufgabe, die Kunst zu fördern und die Bundesländer
in Angelegenheiten der Kunst und Kultur zu beraten und zu unterstützen.
Als eine internationale Gemeinschaft von Künstlern beruft die
Akademie in geheimer Abstimmung Mitglieder, deren Werk auf dem Gebiet
der Bildenden Kunst, der Baukunst, der Musik, der Literatur, der
Darstellenden Kunst sowie der Film- und Medienkunst anerkannt wird.
Dabei handelt es sich um Persönlichkeiten, die die Kunst ihrer
Zeit prägen und von denen erwartet wird, dass sie an den Aufgaben
der Akademie mitwirken. Die Mitglieder der einzelnen Sektionen wählen
jeweils ihren Direktor und dessen Stellvertreter; die Mitgliederversammlung
wählt jeweils für drei Jahre den Präsidenten und
den Vizepräsidenten. Die Direktoren der Sektionen bilden gemeinsam
den Senat der Akademie, der unter Vorsitz des Präsidenten tagt
und über alle Vorhaben der Akademie der Künste berät
und entscheidet. Der Präsident, der Vizepräsident und
die Direktoren üben ihre Aufgaben ehrenamtlich aus. Beschlussfassende
Gremien sind die Sektionen, der Senat und das Plenum, das anlässlich
der Mitgliederversammlungen mindestens zweimal im Jahr zusammentritt.
Die Akademie soll öffentlich wirken und sich sowohl der Vermittlung
neuer künstlerischer Tendenzen als auch der Pflege des kulturellen
Erbes widmen. Im Rahmen dieser Aufgaben veranstaltet sie unter anderem
Kunst- und Dokumentationsausstellungen, Workshops, Konzerte, Vorträge,
Lesungen, Film-, Theater- und Tanz-Aufführungen. Ein wesentlicher
Bestandteil der Akademie ist ihr Archiv, dessen Sammlungsgebiet
die Geschichte der Akademien der Künste in Berlin und der in
ihr vertretenen Kunstsparten umfasst.
www.adk.de
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Bayerischer Landesverband für Zeitgenössischen Tanz
(BLZT)
Der
Bayerische Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT)
wurde 1997 als Bindeglied zwischen Tanzschaffenden, Politik und
Öffentlichkeit gegründet. Als Verband leistet der BLZT
kulturpolitische Arbeit für den zeitgenössischen Tanz
und hat sich die Verbreitung von Tanz in allen Regionen Bayerns
und die Förderung des Tanzes als Teil der kulturellen Bildung
zur Aufgabe gemacht. Sein mittelfristiges Ziel besteht in der kulturpolitischen
Initiative zur Schaffung eines Tanzhauses als Produktionszentrum
für den zeitgenössischen Tanz in Bayern. Der BLZT bildet
eine Lobby für den Tanz.
Über eine Jury vergibt der BLZT Projektförderungen und
Stipendien aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Kunst. Diese Unterstützungen gehen
vornehmlich an zeitgenössische Tanzproduktionen, Aus- und Weiterbildungsprojekte
und Veranstaltungen in Bayern.
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Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektoren Konferenz (BBTK)
Die BBTK
ist ein Zusammenschluss von Ballett- und Tanztheaterdirektoren zum
Zweck der gegenseitigen Information und Zusammenarbeit. Die erste
BBTK fand 1998 auf Initiative von Marc Jonkers und auf Einladung
des NRW Landesbüro Tanz in Köln statt.
Dieser Gründungsversammlung folgten Tagungen in Frankfurt (11/98),
Dresden (04/99), Köln (12/99), Essen (06/00), Kassel (12/00),
Schwerin (04/01), München (12/01) und Osnabrück (04/02).
Die BBTK fungiert als Ansprechpartner für den Deutschen Bühnenverein
und den Deutschen Kulturrat, sie bietet Rechtsberatung für
Direktoren und Kompanien, bearbeitet Problemfelder, wie Alterssicherung,
berufliche Weiterbildung, Urheberrechts- und Verwertungsfragen.
Sie widmet sich der Lobbyarbeit auf Bundes- und Europaebene, und
bietet Hilfe und Solidarität bei drohender Spartenschliessung
sowie Starthilfe für junge Ballettdirektoren.
Persönliche Mitglieder der BBTK können die Ballett- und
Tanztheaterdirektoren der überwiegend öffentlich getragenen
Bundesdeutschen Theater werden. Die BBTK wählt alle zwei Jahre
einen Sprecher und ein siebenköpfiges Präsidium, das einen
Geschäftsführer bestellt. Die inhaltliche Arbeit erfolgt
in den Arbeitsgruppen "Strategie und Umsetzung", "Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit", "Choreographenrechte",
"Internationale Beziehungen" und "Beruflicher Status
und Perspektiven nach der Tänzerlaufbahn".
www.bbtk.de
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Bundesverband Tanz in Schulen e.V.
Im
Februar 2007 gründete sich der „Bundesverband Tanz in
Schulen e.V.“ mit dem Ziel, zeitgenössische Tanzkunst
und Tanzkultur in der schulischen Bildung zu etablieren. Die Kunstform
Tanz soll SchülerInnen aller Schulformen/Schulstufen in Verbindung
von Theorie und Praxis nähergebracht werden. Tanz soll verstärkt
fester Bestandteil umfassender Bildung und Persönlichkeitsentwicklung
werden.
Der Gründung gingen zwei Fachtagungen, unterstützt durch
das Bundesministerium für Bildung und Forschung, voraus, deren
Ergebnisse in einer Dokumentation „Tanz in Schulen –
Stand und Perspektiven“ (ISBN: 3-935456-12-3) erschienen.
Die Mitglieder kommen bislang aus 11 verschiedenen Bundesländern
und setzen sich aus Fachleuten der Tanz in Schulen Szene sowie Projekten
und Institutionen zusammen, die Tanz in Schulen anbieten und/oder
in der Aus- und Fortbildung tätig sind.
Für die Projektlaufzeit April 2008 bis Dezember 2010 wird
der Bundesverband Tanz in Schulen e. V. in seiner Arbeit durch das
Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.
Arbeitsschwerpunkte sind:
Strukturelle Stärkung (Vernetzung von Projekten, Unterstützung
bei der Einrichtung von Koordinationsstellen, Öffentlichkeitsarbeit,
Vernetzung von Angebot und Nachfrage).
Inhaltliche Klärung (Qualitätsentwicklung und –sicherung,
Evaluation und Forschung).
2008 führt der Bundesverband, gefördert vom Ministerpräsidenten
des Landes NRW, eine Pilotstudie zur Erfassung von Projekten und
deren Rahmenbedingungen in NRW durch.
In verschiedenen Arbeitsgruppen werden aktuelle Themen der Tanzvermittlung,
Tanzpädagogik und Evaluation weiterentwickelt.
Auf seiner Homepage www.bv-tanzinschulen.de veröffentlicht
der Bundesverband grundlegende Informationen zum Aufbau von Tanzprojekten
und schafft eine Plattform für alle Interessierten im Bereich
Tanz in Schulen, u.a. durch einen bundesweiten Überblick von
Schultanzveranstaltungen und Tanzproduktionen für Kinder und
Jugendliche.
„Bundesverband Tanz in Schulen e.V.“
Geschäftsstelle: c/o NRW Landesbüro Tanz, Im MediaPark
7, 50670 Köln
Tel: 0221/226 5755, Fax: 0221/226 5751
k-schneeweis (at) bv-tanzinschulen.de | www.bv-tanzinschulen.de
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daCi Deutschland e.V.
daCi,
dance and the Child international, wurde 1978 in Kanada gegründet
und ist seit 1980 Mitglied des Conseil International de la Danse,
CID, ein selbstständiger Zweig der UNESCO.
daCi Deutschland e,V. ist u.a. Gründungsmitglied der „Ständigen
Konferenz Tanz“ und dem „Bundesverband Tanz in Schulen
e.V“.
daCi Deutschland e.V. ist ein Netzwerk von Tänzern, Tanzpädagogen,
Choreographen, Tanzinteressierten, Forschern und Förderern,
das im ständigen Austausch über die Verbreitung, Entwicklung
und Qualitätsverbesserung des kreativen, künstlerisch
zeitgenössischen Tanzes für Kinder und Jugendliche steht,
auf nationaler als auch internationaler Ebene.
daCi hat sich zum Ziel gesetzt:
- Kindern und Jugendlichen die Möglichkeiten zu schaffen,
dem Tanz als Schöpfer, Darsteller und Zuschauer zu begegnen.
- dass die Anschauungen und Interessen der Kinder im Hinblick
auf den Tanz dargelegt und respektiert werden.
- Tanzforschung zu allen Aspekten der kindlichen Bewegung zu
unterstützen.
- jungen Menschen in Zukunft mehr „Tanzräume“
zu eröffnen. (z.B. durch Unterstützung von Tanz in Schulen
in Deutschland)
- in allen Ländern der Welt Tanz als Kunstform, besonders
im Schulwesen und Freizeitbereich einzuführen oder zu stärken.
Im Rhythmus von 5 Jahren veranstaltet daCi Deutschland ein nationales
Kinder- und Jugendtanzfestival und ist auf den alle 3 Jahre stattfindenden
internationalen daCi Konferenzen vertreten.
www.daci-deutschland.de
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Deutscher Berufsverband für Tanzpädagogik e.V.
Der
Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik e.V. wurde 1975
in Essen gegründet. Heute gehören ihm rund 750 Ballett-
und Tanzpädagogen aus ganz Deutschland an. Damit ist der Verband
der erfolgreichste und größte Zusammenschluss von Bühnentanzlehrern,
der je in Deutschland existiert hat.
Der Verband setzt sich für die Förderung der Tanzpädagogik
an privaten Ballett- und Tanzschulen ein und führt dazu regelmäßig
pädagogische Seminare durch. Ziel ist ein qualifizierter, gesundheitsfördernder
Unterricht für alle Altersklassen und die Stärkung der
Rolle privater Ballett- und Tanzschulen als Vorausbilder des professionellen
Tänzernachwuchses.
Zu den Bemühungen des Verbandes um ein hohes Niveau der pädagogischen
Qualität der Ballett- und Tanzausbildung gehört auch der
Einsatz für den Berufsschutz der Ballett- und Tanzpädagogen
in Deutschland.
Zu den Dienstleistungen des Verbandes gehören die Empfehlung
guter Schulen für künstlerischen Tanz und die Herstellung
von Kontakten zwischen Ballett- und Tanzschulen sowie Tanzpädagogen
bei der Stellensuche.
Im Verhältnis zur GEMA und zur zuständigen Berufsgenossenschaft
hat der Verband deutliche, auch finanzielle Verbesserungen für
alle Ballett- und Tanzschulen erreicht. Seine Mitglieder profitieren
von einem zusätzlichen GEMA-Rabatt. Seit 1978 gibt der Verband
fünfmal jährlich die Zeitschrift ´BALLETT INTERN´
heraus.
Der Deutsche Berufsverband für Tanzpädagogik ist Stifter
des Deutschen Tanzpreises. Der Preis wird seit 1983 jährlich
in Essen verliehen – als Höhepunkt der Rahmenprogramme
um die Jahreshauptversammlung der Verbandsmitglieder.
www.ballett-intern.de
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Deutsches Tanzarchiv Köln
Das
Deutsche Tanzarchiv Köln beherbergt über 300 Nachlässe
und Sammlungen von Tänzern, Choreographen, Tanzpädagogen
und Ballettkritikern. Ergänzt wird dieser Bestand durch eine
Autographensammlung sowie mehrere institutionenbezogene Sammlungen.
Die Photosammlung des Archivs umfasst ca. 155.000 Photos und über
117.000 Originalnegative und Dias. Die Bibliothek beinhaltet einen
Präsenzbestand von über 12.000 Titeln zu allen Themen
des Tanzes. Den Stand der Forschung repräsentieren zahlreiche
Magisterarbeiten und Dissertationen, 85 aktuelle Fachzeitschriften
sowie ein 16.000 Hefte umfassender Zeitschriftengesamtbestand.
Herzstück ist die 500.000 Ausschnitte umfassende Zeitungsausschnittsammlung,
die das bundesdeutsche Tanzgeschehen seit den 1950er Jahre nahezu
lückenlos dokumentiert und wichtige Materialien des Ausdruckstanzes
der 1920er und 1930er Jahre bereithält. Der Bestand der Präsenzvideothek
umfasst ca. 3.000 Produktionen.
Das Deutsche Tanzarchiv Köln hat mit dem Aufbau eines Tanzinformationssystems
(TIS) begonnen. Neben einer der Materialverwaltung ist der Aufbau
zusätzlicher tanzrelevanter Informationsdienste vorgesehen.
Perspektivisch soll ein Zugriff auf das TIS über das Internet
realisiert werden.
Neben der Bewahrung von Zeugnissen der Tanzkunst widmet sich das
Deutsche Tanzarchiv Köln verstärkt der wissenschaftlichen
Aufarbeitung und Präsentation der Dokumente in thematischen
Sonderausstellungen und Präsentationen. Im Museumsbereich ist
auf einer Fläche von 300 Quadratmetern eine kulturhistorische
Dauerausstellung zur Geschichte des Tanzes vom 16. Jahrhundert bis
zur Gegenwart zu sehen.
www.sk-kultur.de/tanz
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Deutsches Tanzfilminstitut Bremen
Das
Deutsche Tanzfilminstitut Bremen ist ein nationales Archiv zur Sammlung,
Aufbereitung und Produktion von audiovisuellen Tanzdokumenten.
Es wurde 1991 als Nonprofit-Organisation gegründet. Das Institut
unterstützt durch die Bereitstellung der gesammelten Materialien
die Arbeit von Choreografen, Tanzkompanien, Theatern, Fachjournalisten
und Fernsehanstalten und hilft bei der Produktion und Restauration
von Tanzvideos und Filmen.
Mittels einer eigens entwickelten Datenbank können Nutzer
Informationen über das archivierte Material abfragen. Das Archiv,
dessen Bestände laufend erweitert und aktualisiert werden,
umfasst zurzeit über 12.000 Videobänder.
Das Institut erstellt eigene Videoproduktionen, entwickelt Veranstaltungs-
und Vortragsreihen und kooperiert projektbezogen mit anderen Kultureinrichtungen.
Videoaufzeichnungen und Schnitt erfolgen im Fernsehstandart (Betacam
SP, analoger und nonlinearer Schnitt).
www.deutsches-tanzfilminstitut.de
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Gesellschaft für Tanzforschung (GTF)
Die
Gesellschaft für Tanzforschung versteht sich als Ort der Anregung
und Unterstützung von Forschungsaktivitäten im Bereich
des Tanzes und der Kommunikation darüber. Ausgehend vom deutschsprachigen
Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) strebt sie internationalen
Austausch und Vernetzung an.
Angeregt durch die UNESCO gab es Mitte der 80er Jahre in der BRD
Bestrebungen zum Zusammenschluss aller Tanzvereinigungen zu einem
Tanzrat. Aus diesen Initiativen wurde am 31. Mai 1986 in Köln
die Gesellschaft für Tanzforschung gegründet, die inzwischen
ca. 300 Mitglieder umfasst.
Die Aktivitäten der GTF besteht in der Erarbeitung von Themenkomplexen,
die aktuell von tanzwissenschaftlichem Interesse sind (Jahresthemen),
in tanzwissenschaftlichen Fortbildungen auf Symposien und Tagungen
und in der Anregung und Unterstützung tanzwissenschaftlichen
Nachwuchses. Die Interaktion tanzwissenschaftlicher Erkenntnisse/
tänzerischer Praxis auf künstlerischen, pädagogischen
und therapeutischen Gebieten (Arbeitskreise etc.) wird gefördert
wie auch die Mitarbeit an der Schaffung eines nationalen/internationalen
Netzwerkes für Tanzforschung (Interessensnetzwerke).
Die GTF ist Herausgeber tanzwissenschaftlicher Publikationen (´Jahrbuch
TanzFORSCHUNG´) und vertritt die Interessen der Tanzwissenschaft
in der politischen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit im
nationalen (Deutscher Kulturrat, CID) und internationalen (ITI)
Rahmen.
Die Veranstaltungen der GTF sind grundsätzlich auch Nichtmitgliedern
zugänglich.
www.gtf-tanzforschung.de
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Gesellschaft für Zeitgenössischen Tanz NRW e.V.
Die
Gesellschaft für Zeitgenössischen Tanz NRW (GZT NRW) wurde
1992 von Tanzfachleuten aus ganz NRW gegründet, um eine Lobby
für den zeitgenössischen klassischen und modernen Tanz
zu schaffen. Bis zu 30 aktive Mitglieder, gewählt aus der großen
Zahl der Fördermitglieder, tragen die Arbeit. Das Hauptprojekt
der GZT NRW e.V. besteht in der Trägerschaft des NRW Landesbüro
Tanz. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Deutschen Tanzarchiv
Köln, der Mary Wigman-Gesellschaft, dem Deutschen Tanzfilminstitut
und dem Tanzfilm- und -videoreferat der SK Stiftung Kultur.
www.tanznrw.de
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Heike Hennig & Co
Das internationale Ensemble HEIKE HENNIG & Co
wurde 2000 von Heike Hennig und Friedrich U. Minkus in Leipzig gegründet.
Gemeinsam mit über 150 Künstlern verschiedener Genres
von Architekten bis zum Videokünstler realisierte das Ensemble
zahlreiche Bühnenproduktionen und interdisziplinäre Kunstprojekte.
HEIKE HENNIG & Co hat seit 2005 an der Oper Leipzig seine Heimatspielstätte
und ist hier durch unkonventionelle Grenzgänge zwischen Musik,
Tanz, Theater und Neuen Medien bekannt geworden. Das Ensemble feierte
mit dem Tanztheater der Generationen "ZeitSprünge"
bundesweit Erfolge und war in dem Dokumentarfilm "Tanz mit
der Zeit" auf ZDF/ARTE, im Kino und auf internationalen Filmfestivals
präsent. Mit der Lautten Compagney eröffneten sie 2009
mit "Timeless" das Neue Museum Berlin und gaben mit der
Tanzoper "Rituale" und dem Tanzoratorium "Maria XXX"
neue Impulse für das Musiktheater. Das Ensemble gastierte u.
a. im Schauspielhaus Hamburg, DNT Weimar, bei den Händel-Festspiele
Halle sowie in China, Kanada, Italien, Dänemark und Schweden.
HEIKE HENNIG & Co ist ein privat geführtes Kulturunternehmen,
welches sich mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes
durch Eigenproduktionen und Gastspiele finanziert. 2010 wurde die
Heike Hennig gGmbH als eigenständige Trägergesellschaft
gegründet.
www.heikehennig.de
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Interessengemeinschaft Berliner Tanzpädagogen und Tanzgruppenleiter
e.V. (IBT)
Die IBT organisiert regelmäßig Workshops 'Seneca' und
Weiterbildungen für Tänzer und Tanzpädagogen. Neben
Workshops für die Tänzer und Tänzerinnen ihrer Mitglieder
stehen die 'SENECA - Weiterbildungen für Lehrende' im Vordergrund.
Eingeladen sind Tanzpädagogen, Tanzgruppenleiter, methodisch
interessierte Tänzer aber auch Lehrer anderer künstlerischer
Richtungen mit dem Ziel, Sparten übergreifend zu arbeiten.
Außerdem veranstaltet die IBT das traditionelle 'Tanzspektrum',
den Landeswettbewerb Jugend tanzt - Berlin als Vorausscheid
des Bundeswettbewerbs und ist Gastgeber zum Welttanztag.
www.berliner-tanzpaedagogen.de
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Mime Centrum Berlin
Das Mime Centrum Berlin ist ein offener Ort der Produktion, der
Weiterbildung, der Kooperation und des internationalen Austausches.
Es versteht sich als eine moderne Serviceinstitution für Theaterakteure
sowie für die Vermittlung von Kunstprozess und Öffentlichkeit.
Die Dokumentationsbasis des MCB besteht aus der Mediathek für
Tanz und Theater. Die Dokumentationen zu Künstlern, Gruppen,
Festivals, zu europäischen Theaterschulen und Ausbildungszentren
bilden einen Fundus an Informationen und Kontakten. Darüber
hinaus spielen Videoproduktionen als Referenz- und Analysemedium
für Bewegungstheater eine wichtige Rolle. Das Videostudio realisiert
die Aufzeichnung von ausgewählten Aufführungen, erstellt
Schnittfassungen und Dokumentationen.
Das MCB veranstaltet Workshops mit in- und ausländischen Dozenten.
Zu speziellen Themen des Verhältnisses von Theater und Bewegung
entstehen am MCB Theaterresearch - Projekte in der Synthese von
theaterpraktischer Arbeit und Reflexion.
Das Mime Centrum Berlin ist ein ständiges Projekt des Zentrum
Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts.
Das Mime Centrum Berlin ist seit Herbst 2010 Mitglied im Dachverband.
www.mimecentrum.de
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Royal Academy of Dance gGmbH
Die
Royal Academy of Dance® ist seit 1975 in Deutschland tätig,
seit 2006 in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Die
RAD® gGmbH nimmt die Aufgaben der RAD® in Deutschland und
in Österreich wahr und betreut rund 350 Mitglieder (davon rund
20 in Österreich). Davon haben rund 250 den qualifizierten
Status "Registrierte/r Lehrer/in der RAD®" inne.
Die Organisation wurde 1920 in London gegründet und 1936 in
den Kreis der Königlichen Akademien der Künste Großbritanniens
aufgenommen. Seit 1997 gehört das 1962 gegründete Benesh
Institute, das die Tanzschrift Benesh Movement Notation pflegt und
verbreitet, zur RAD®.
Die RAD® ist heute in rund 70 Ländern der Erde tätig
und - wie bei ihrer Gründung - dem Ziel verpflichtet, das Niveau
des Ballett- und Tanzunterrichts zu verbessern und zu sichern. Dazu
wurden Lehrpläne und ein Prüfungssystem sowie Studienprogramme
für Ballett- und Tanzlehrer entwickelt.
Die Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien der RAD® unterstützen
das Spektrum des Unterrichts vom Kindertanz bis zur weit fortgeschrittenen
Stufe. An den Prüfungen der RAD® nehmen jährlich rund
200.000 Kandidaten teil, davon rund 5.000 in Deutschland.
Die Bandbreite der RAD®-Studienprogramme für Ballett-
und Tanzlehrer sowie für Tanznotation erstreckt sich von Programmen
mit berufspraktischem Schwerpunkt bis hin zu Bachelor- und Master-Studiengängen.
Die für die Durchführung der Studienprogramme zuständige
Faculty of Education der RAD® wurde 1999 gegründet. Sie
setzt seither die über sechzigjährige Tradition der RAD®
in der Qualifizierung von Tanzpädagogen fort und betreut heute
pro Studienjahr durchschnittlich 1.000 Studenten, davon rund 50
in Deutschland.
www.royalacademyofdance.de
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Sasha Waltz & Guests
Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen
Sandig in Berlin gegründet. Seitdem haben über 150 Künstler
- Architekten, Bildende Künstler,
Choreographen, Filmemacher, Musiker, Schauspieler und Tänzer
- aus 25 Ländern in über 30 Produktionen, Dialoge- Projekten
und Filmen als »guests« mitgewirkt. Das aktive Repertoire
umfasst 17 Stücke. Mit weltweit über 100 Vorstellungen
pro Jahr stellen Sasha Waltz & Guests eines der erfolgreichsten
internationalen Kulturunternehmen dar. Durch die Gründung der
Sophiensæle im Jahre 1996 wurde eine bedeutende europäische
Produktionsstätte für freies Theater in Berlin etabliert.
In der Zeit von 19992004 konzentrierte sich die Arbeit von
Sasha Waltz und Jochen Sandig auf die Künstlerische Leitung
der Schaubühne am Lehniner Platz, mit der die Company seit
2005 in Form einer Kooperation weiter in Verbindung steht. Seit
der Eröffnung am 9. September 2006 arbeitet Sasha Waltz &
Guests intensiv mit dem interdisziplinären Produktions- und
Ausbildungszentrum Radialsystem V in Berlin zusammen, der Ort, an
dem u. a. die Opernchoreographie »Medea« von Sasha Waltz
entstanden ist.
www.sashawaltz.de
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Tanzarchiv Leipzig
Das Tanzarchiv Leipzig e. V. (TAL) versteht sich sowohl als Dokumentations-
als auch als Forschungsinstitution für Tanz und Bewegungskulturen
und bringt als Ort des Austauschs Theoretiker, Praktiker und Publikum
zusammen.
Die Ergebnisse der eigenen Arbeit stellt das TAL auf Konferenzen,
Symposien und in Ausstellungen zur Diskussion. Lecture Demonstrations
und Workshops machen Tanz und Bewegung unmittelbar erfahrbar. Die
Buchreihen "Documenta choreologica", "Wissenskulturen
im Umbruch" und "Archives in Motion" halten Tanzgeschichte
lebendig und sind zugleich fest in der Gegenwartskultur verankert.
Gegründet 1957 von Kurt Petermann als Sammlung traditionell
überlieferter Folklore erweiterte sich das TAL zu einer Dokumentationsstelle
zu "allen Gebieten des Tanzes".
Bis zu seinem Tod im Jahr 1984 etablierte Petermann das Archiv als
eine anerkannte Einrichtung der Auseinandersetzung mit Tanz als
kulturellem Phänomen und erreichte 1975 die Angliederung an
die Akademie der Künste der DDR. Seit 1993 arbeitet das TAL
als gemeinnütziger Verein, begründet von der Universität
Leipzig und der Hochschule für Musik und Theater "Felix
Mendelssohn Bartholdy".
Das Tanzarchiv Leipzig ist seit Herbst 2010 Mitglied des Dachverbandes.
Seit Anfang Januar befindet sich das TAL im Betriebsübergang
an die Universität Leipzig.
www.tanzarchiv-leipzig.de
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Tanzhaus nrw
Neben
einem ganzjährigen Vorstellungsprogramm im zeitgenössischen
Tanz unterstützt das tanzhaus nrw kontinuierlich Künstler
aus dem In- und Ausland bei der Entwicklung neuer Projekte. Dies
können Residenzen, Hilfe bei Technik, Öffentlichkeitsarbeit
und Dramaturgie sein, Ausrichtung der Uraufführung, Produktionszuschüsse,
Beratung bei der Akquise finanzieller Mittel und Koproduzenten sowie
tägliche Trainingsmöglichkeiten sein.
www.tanzhaus-nrw.de
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TanzMedizin Deutschland e.V. (TaMeD)
Die
Organisation TaMeD versteht sich als Netzwerk für die medizinische
und therapeutische Betreuung von TänzerInnen. Ziel ist die
Sensibilisierung und Information im Bereich Gesundheit und Prävention
im Tanz, Anregung von Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Tanzmedizin
sowie Förderung der Kommunikation und Interaktion aller entsprechenden
Berufsgruppen.
TaMeD bietet mit seiner umfangreichen Internetpräsenz Informationen
rund um die Tanzmedizin. Therapeutendatenbank, Literaturliste, tanzmedizinische
Artikel und ein tanzmedizinisches Diskussionsforum stehen hier kostenfrei
zur Verfügung.
Mit dem „Zertifikat Tanzmedizin“ kann tanzmedizinisches
Basiswissen berufsbegleitend erworben werden. Der regelmäßige
TaMeD-Newsletter mit aktuellen Informationen zur Tanzmedizin sowie
Infoblätter zu wichtigen Themen rund um die Gesundheit im Tanz
bieten wissenschaftlich fundierte Informationen zum Anfassen.
Das jährlich stattfindende tanzmedizinische Symposium hat
sich als „Tauschbörse des Wissens“ bereits international
einen Namen gemacht.
www.tamed.de
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TANZstadt: Bremen
Unter
dem Motto TANZstadt:Bremen haben sich alle wichtigen Tanzinstitutionen
in Bremen, der traditionelle Hochburg für zeitgenössischen
Tanz, zusammen geschlossen.
Ihr Ziel ist es, mit der Vernetzung von Vielfalt und Dynamik des
Tanzstandorts Bremen einen neuen Blick auf das Tanzgeschehen ermöglichen.
Im September 2004 startete die TANZstadt:Bremen ihre erste Programm-Offensive.
Im Mittelpunkt standen bis Herbst 2005 fünf Veranstaltungen
mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Den Projekten
TANZstadt, TANZmedien, TANZköpfe, TANZeuropa und TANZstadt
sind jeweils mehrere Aktionstage gewidmet.
Die künstlerischen Institutionen wechseln sich in der Federführung
ab. Die kompakten Veranstaltungen stellen jeweils einen besonderen
Aspekt des zeitgenössischen Tanzes in den Mittelpunkt. Sie
richten sich an Menschen jeden Alters.
www.tanzstadt-bremen.de
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Tanzszene BW
Die
TanzSzene Baden-Württemberg entstand 2009 aus der 'Interessengemeinschaft
zeitgenössischer Tanz in Baden-Württemberg'. Sie vereint
sowohl die freie Tanzszene als auch die Ballette und Tanzensembles
der Stadt- und Staatstheater. Ziel der TanzSzene BW ist es, die
Entwicklung des Tanzes in BW zu fördern und ihn darüber
hinaus auch bundesweit und international zu schärfen. Durch
die Entwicklung von Formaten wie Residenzen und Labore sollen die
Tanzhäuser und Compagnien in BW ergänzt und nationale
wie internationale Künstler eingeladen werden, in BW zu leben
und zu arbeiten. Hierdurch soll der interkulturelle und künstlerische
Austausch befördert werden. Ein weiteres Ziel ist die stärkere
Vernetzung der Tanzszene innerhalb des Bundeslandes durch Koproduktions-
und Gastspieloptionen sowie durch die Verbesserung der Produktionsbedingungen
vor Ort. Die Gründung eines Tanzhauses kann zudem die Vielfalt
der TanzSzene BW an einem zentralen Ort bündeln. Durch diese
Schaffung von Infrastruktur und Vernetzung soll die Kulturlandschaft
durch neue Einflüsse auch für ihr Publikum noch spannender
und vielfältiger werden.
Die TanzSzene BW versteht sich als Kommunikator zwischen Kunst und
Politik und vertritt die Interessen der Tänzer, Compagnien
und Häuser in BW gegenüber kulturpolitischen Belangen.
Die TanzSzene BW ist seit 2010 Mitglied im Dachverband Tanz Deutschland.
www.tanzszene-bw.de
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TanzWerkstatt Berlin
Die
TanzWerkstatt Berlin widmet sich der Förderung und Präsentation
aktueller Arbeiten im Bereich des internationalen Tanzes, einschließlich
spartenübergreifender Werke in den Randbereichen von Tanz und
Performance, die sich bewusst den Einflüssen anderer Medien
öffnen oder mit neuen Formen experimentieren, d.h. den zeitgenössischen
Tanz nicht als isolierte und berechenbare Sparte, sondern
als Teil einer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Gegenwart
begreifen, deren Ausdrucksmittel auf Körper und Bewegung basieren.
Ein Schwerpunkt liegt neben Koproduktionen und Gastspielen auf prozessorientierten
Projekten und dem internationalen Künstleraustausch.
www.tanzwerkstatt-berlin.de
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Verein zur Förderung der Tanzkunst e.V.
Der Verein zur Förderung der Tanzkunst in Deutschland ist
seit 2010 Mitglied im Dachverband. Ein Infotext für diese Website
ist in Arbeit.
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Zeitgenössischer Tanz Berlin (ZTB)
Der
Dachverband "Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V." (ZTB)
ist ein Zusammenschluss von ChoreographInnen, TänzerInnen,
Compagnien, Tanzveranstaltern und Tanzinstitutionen. Er versteht
sich als Interessenvertretung aller, die in Berlin zeitgenössischen
Tanz produzieren und präsentieren.
Der Verein "Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V." verhilft
vor allem den eher vereinzelt arbeitenden freien Künstlern
durch ihren Zusammenschluss zu einer gewichtigeren Stimme in der
Öffentlichkeit. Geringe Finanzmittel und problematische Produktionsbedingungen
erschweren die Arbeit von Tanzschaffenden in Berlin von Jahr zu
Jahr stärker.
Der Dachverband setzt sich für die Belange des zeitgenössischen
Tanzes ein. Seine politischen Initiativen sollen die finanzielle
und strukturelle Situation in Berlin verbessern und hier auch die
dringend notwendige Erweiterung und Verbesserung der Produktions-
und Aufführungsmöglichkeiten erwirken. Einzelinteressen
werden gebündelt und koordiniert, Austausch und Informationsfluss
angeregt und gefördert. Für Mitglieder und Interessenten
ist der Dachverband darüber hinaus Ansprechpartner und Koordinator.
Er fungiert als Partner und Anlaufstelle für Ratsuchende und
fördert die gemeinsame und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit
für den zeitgenössischen Tanz in Berlin.
www.ztberlin.de
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 Kids
on stage | © Franz Kimmel
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